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Kohlenmonoxid ist tödlich

 

Kohlenstoffmonoxid, auch bekannt unter dem Namen Kohlenmonoxid (CO), ist ein tödliches Atemgift! Welches man weder sieht, schmeckt oder riecht. Wenn Personen Kohlenmonoxid einatmen, merken diese es nicht. Denn Symptome die typisch für eine Kohlenmonoxidvergiftung, wie Husten oder eine akute Atemnot gibt es nicht. Zusätzlich wandert dieses tödliche Gas durch Fußböden, Decken und Wände. Es kann in Räumen, in denen keine typische Gefahrenquelle vorhanden ist, CO austreten. Betrachtet man all diese Faktoren, wird jedem klar Kohlenmonoxid ist extrem heimtükisch! Aufgrund dieser Problematik wurde im Jahr 2019 erstmal die Kampange CO macht KO gestartet. Eine Kohlenmonoxidvergiftung führt zu erheblichen Beschwerden bishin zur Bewusstlosigkeit oder dem Tod.

 

Beschwerden einer CO-Vergiftung:

  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Verwirrtheit
  • Druckgefühl auf der Brust
  • Herzrasen
  • Übelkeit bis hin zum Erbrechen
  • Bewusstlosigkeit

 

Wie wirkt Kohlenmonoxid?

 

Hämoglobin 1

Beim Einatem von Kohlenmonoxid gelangt das Atemgift über die Lunge in den Blutkreislauf. Es bindet sich dort an das Hämoglobin, das normalerweise die Aufgabe hat den Sauerstoff in den roten Blutkörperchen zu transportieren. CO verdrängt den Sauerstoff und blockiert dessen Aufnahme im Blut. Der Sauerstoff, der überlebenswichtig ist, gelangt dadurch nicht mehr zu den Zellen und die Organe, zu allererst das Gehirn und wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

 

 

Bei einer hohen Konzentration Kohlenmonoxid wird der Mensch bewusstlos Hämoglobin 2und wacht nicht mehr auf. Atmet man geringe Dosen über einen längeren Zeitraum ein erhält man eine chronische Kohlenmonoxidvergiftung. Da besonders das Gehirn vom Verlust des Sauerstoffes betroffen ist, kann solch eine Vergiftung sogar nach einer Behandlung langfristig zu Gedächtnis- und Bewegungsstörungen z.B. Parkinson oder zu psychischen Störungen wie Depressionen oder Angstzustände führen.

 

Gefahrenquellen

 

Ursachen für die Gefahrenquellen können technische Defekte, mangelnde Wartung oder Manipulation an Verbrennungseinrichtungen sein. Verstopfte Abluftrohre/Schornsteine von Heizungen sorgen ebenfalls dafür das Kohlenmonoxid in die Raumluft gelangt. 

 

Geräte und Gegenstände mit Gefahrenpotential

 

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  • Heizungssysteme
  • Etagenheizung
  • Schornstein
  • Kamin
  • Grill
  • Pellets
  • Abgase
  • Shisha

 

 

 

Schutz vor Kohlenmonoxid

 

Vor all diesen Gefahren kann man sich jedoch schützen:

  • Regelmäßige Wartung von Heizungen, Gasthermen und Durchlauferhitzern
  • Regelmäßige Kontrolle des Schornsteins durch einen Schornsteinfeger
  • Niemals mit einem Holzkohlegrill in der Wohnung oder Garage grillen
  • Keinesfalls einen Heizpilz/Heizstrahler in der Wohnung bzw. Garage nutzen
  • Umluft- statt Ablufthauben in der Küche installieren
  • Gastherme und Ablufthaube dürfen nicht zur gleichen Zeit betrieben werden (automatische Fensteröffnung erforderlich)
  • Kohlenmonoxid-Melder installieren

 

Richtiges Verhalten im Ernstfall

 

Wenn der Kohlenmonoxid-Melder Alarm schlägt ist folgendes zu tun:

  • Zusammen mit allen anwesenden Personen das Gebäude sofort verlassen
  • Türen und Fenster öffnen - sofern möglich!
  • Nehmen Sie Ihr Handy mit
  • Melden Sie der zuständgen Leitstelle über die Notrufnummer 112
  • Warten Sie draußen auf die Einsatzkräfte
  • Informieren Sie telefonisch oder über die Gegensprechanlage weitere Bewohner oder Nachbarn
  • Gehen Sie keiensfalls zurück ins Haus!

 

Einen Blick zurück in die Vergangenheit

 

Der Mensch wusste sich schon immer zu helfen und ist ein wahres Improvisationstalent. Da früher zwar schon die Gefahr des Atemgiftes Kohlenmonoxid bestand, jedoch technische Messgeräte gab mussten sich die Bergleute zu helfen wissen. Diese trugen Kanarienvögel in kleinen Käfigen in den Stollen bei sich herum.

 

Hörten die Vögel auf zu singen und fielen innerhalb von zwei bis drei Minuten tot von der Stange, hatten die Arbeiter noch genug Zeit um sich in Sicherheit zu bringen. Kanarienvögel waren als Frühwarner besonders gut geeignet, da diese im Vergleich zu anderen Tieren besonders empflindlich auf geringste Kohlenmonoxid-Konzentrationen reagieren.

 

Bilder und Text: CO macht KO